PIXEL 4.0 Tag 3
Die legendäre Party der Pixel mit Artist Battles, guter Musik und ausgezeichneter Verpflegung machte den dritten Tag der Veranstaltung etwas anstrengender. Doch die Vorträge und Workshops waren am Sonntag so informativ und unterhaltsam, dass man unbedingt bis zum Schluss möglichst konzentriert dabei sein wollte.
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Für Industrial Motion Art war es zusätzlich ein besonderer Tag. Denn unser Geschäftsführer Reinhold Fragner wurde darum gebeten ebenfalls sein Wissen mit den Pixelbesuchern zu teilen. Viele Zuhörer folgten gespannt den Tipps die Reinhold gab, obwohl mit „Sculpting Human-esque Creatures“ eine interessante Parallelveranstaltung stattfand. Reinhold sprach über unser aktuelles Projekt „Weinviertel“ und über Compositing Tricks in der Software „Fusion“. Es wurden besonders viele Frage gestellt und Reinhold konnte jedem mit seiner Erfahrung weiterhelfen.
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In der Mittagspause war das Industrial Motion Art Team mit Leuten von der Pixel essen. Nicht nur Reinholds guter Vortrag und Softwareprobleme waren Thema. In dem gemütlichen Altwiener Lokal bewiesen einige „Nerds“, dass sich Leute die viel mit dem Computer arbeiten keineswegs nur von Pizza, Chips und Cola ernähren, wie es das Klischee oft zu vermitteln versteht. Es wurden unter anderem auch Kochrezepte ausgetauscht. Während der Freiherr von Hammer-Purgstall sich wünschte nicht versteinert zu sein um das Konsolen-Spiel ausprobieren zu können.
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Bei den vielseitigen und spannenden Gesprächen in den Pausen kann man schon mal die Zeit vergessen und so sah ich von dem Vortrag des Computerspiele-Produktionshaus „Deep Silver“ nicht alles. Aber es wurde das Spiel „Cursed Montain“ und dessen Hintergründe vorgestellt. Und anhand der komplexen Firmenstruktur, die Filialen auf der ganzen Welt enthält, wurde das „Hollywood- Produktionssystem“ des Studios erklärt. Eine gute Seite am Hollywood Autorenstreik war ebenfalls Thema. Demnach hat sich das Storytelling in Spielen durch die Streiks wesentlich verbessert, weil sich mehr gute Autoren dadurch für Games zur Verfügung stellen. Gleich nach dem Vortrag von „Deep Silver“ kam ein weiterer Vortrag über die Herstellung eines Spiels mit dem Titel „7Million“ vom Spielehersteller „Teamvienna“.
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Für mich sehr informativ war der Workshop von Toni Weiss. Er vermittelte einen kleinen Auszug der Regie-Regeln für Filme, unterstützt durch unterhaltsame Anektoten. Meiner Meinung nach ist es immer wieder wichtig diese Regeln und verschiedene Meinungen dazu zu hören. Er machte unter anderem darauf aufmerksam wie viel man aus Filmen lernen kann, wenn man sie ohne Ton ansieht. Er gab Buchtipps und stellte fest wie wichtig es sei ein Gespür für Gestaltung zu bekommen. So würde zum Beispiel Martin Scorsese regelmäßig Achsensprünge in seinen Filmen einbauen, ohne dass diese in seinen Filmen als störend empfunden werden. Was unter anderem auch die Retrospektive zu seinem bisherigen Gesamtwerk im Filmmuseum beweisen müsste, wie man am Foto zum ersten Tag der Pixel sehen kann.
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Ich konnte nur einen minimalen Teil des Inhalts, den die beiden Pixel-4.0-Vortragstage vermittelten, zusammenfassen. Es kann aber gesagt werden, dass die vierte Auflage der Pixel ein voller Erfolg war. Am Donnerstag findet das nächste Treffen des Pixelteams statt. Wenn es auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben wird, ist sicher: Die künstlerische Computer Grafik Szene hat einen neuen Fixtermin zur Fortbildung und zum Kennenlernen Gleichgesinnter. Ein Symposium ist Erwachsen geworden und ergänzt die Wiener Landschaft an Fachveranstaltungen…
MaRo
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